TESTOSTERON

EIN MÄCHTIGER BOTENSTOFF

Hormone sind an allen wichtigen Prozessen im Körper beteiligt. Beim Mann dominiert vor allem das Testosteron. Es ist für eine ganze Reihe an Körperfunktionen, Wachstumsprozessen und Organbildungen zuständig. Während der Pubertät kommt es zu vermehrter Ausschüttung und führt zur Ausbildung der Geschlechtsorgane, des maskulinen Erscheinungsbildes und zur Erhöhung des Sexualtriebs. Art und Umfang von Bartwuchs, Körperbehaarung, Muskelkraft, Potenz und Ausdauer stehen unter direktem Einfluss des Geschlechtshormons.
Daneben wirkt dieses Androgen auf Psyche und Verhalten des Mannes. Mentale Ausdauer und Stärke, Zuversicht und Durchsetzungsvermögen aber auch Aggressivität und Missstimmung stehen in Zusammenhang mit der jeweiligen Testosteronversorgung.

EINFLUSS AUF DIE PSYCHE

Während bei der Frau das Geschlechtshormon Östrogen eher kooperative Verhaltensweisen begünstigt, hat Testosteron Einfluss auf männliche Selbstbestimmung, aktiviert die Durchsetzungskraft und bewirkt meist einen ausgeprägten Konkurrenztrieb.
Testosteronspiegel und die dazugehörigen Prozesse sind extrem sensibel und störanfällig durch etliche Faktoren.

EMPFINDLICHE PRODUKTION

Produktion und Ausschüttung werden von einem komplexen Regelkreis zwischen Hoden, Zwischenhirn und Hirnanhangdrüse gesteuert. Umweltbedingungen, Lebenstil aber auch Stress können die Balance des Hormonspiegels stark beeinträchtigen. Symptome wie unerklärliche Müdigkeit, allgemeine Antriebslosigkeit, Schlafstörungen oder Erektionsprobleme können meist einfach behandelt werden, wenn ein Testosteronmangel vorliegt.